Journalismus- und Medienpreis

Journalismus- und Medienpreis

Der Deutsche Anglistikverband verleiht alle drei Jahre den Journalismus- und Medienpreis an Personen, die sich in herausragender Weise um die Vermittlung englischsprachiger Kulturen verdient gemacht haben.

Der Preisträger des Journalistik- und Medienpreises 2026 ist Rob Watts, der als erster Ausgezeichneter im Bereich der digitalen Medien tätig ist. Aufbauend auf einer Karriere in den etablierten Medien, wie der BBC, betreibt er seit Juni 2020 den YouTube-Kanal RobWords, der inzwischen mehr als eine Million Follower hat. 2024 kamen der Podcast Words Unravelled hinzu, den er gemeinsam mit einer US-amerikanischen Wortliebhaberin produziert, sowie ein Newsletter. Über verschiedene Plattformen wie Spotify erreicht er ein großes, vor allem auch nicht-akademisches und junges Publikum und sensibilisiert es für die verschiedensten sprachlichen Besonderheiten des Englischen in Vergangenheit und Gegenwart, die von Sprecher*innen gern für selbstverständlich genommen werden. Er tut das wissenschaftlich fundiert und unterhaltsam und macht mit seiner feinen Ironie die kulturvergleichende Sprachforschung zu einem kurzweiligen Vergnügen. Auf diese Weise popularisiert er die Gegenstände, mit denen sich die Mitglieder des Anglistikverbandes professionell befassen.

Die Preisverleihung fand auf der Tagung des Anglistikverbandes am 14. September 2026 in München statt.

Der nächste Journalistik- und Medienpreis wird 2029 vergeben.

Ausgezeichnet wurden:

Jahr
ausgezeichnet
2026
Rob Watts
2023
Gina Thomas
2020
Annette Dittert
2017
Alexander Menden
2014
Angela Schader
2012
Willi Winkler
2009
Michael Raab
2006
John F. Jungclaussen
2003
Sigrid Löffler
2000
Denis Scheck
1997
Patrick Bahners
1994
Jürgen Enkemann
1991
Dieter E. Zimmer
1989
Renate Schostack
1987
Ernst Leisi